Mai 19

Newsletter-Spam vermeiden – 17 Tipps damit deine E-Mails nicht im Spam landen

E-Mail Marketing

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Nur 79% der von E-Mail-Marketern versendeten E-Mails erreichen den Posteingang der Abonnenten.

Die Email-Service-Provider führen Krieg gegen Spammer. Leider sind die Opfer nicht nur Spammer. Zu den Kollateralschäden gehören auch redliche Unternehmer, die ihre Kunden informieren wollen. 

Hast auch du Angst, dass deine E-Mails im Spam-Ordner landen? Machst du dir Sorgen, dass dein E-Mail Service-Provider nicht vertrauenswürdig ist? Fürchtest du, dass es zu kompliziert ist, alles richtig einzurichten? 

Dieser Artikel hilft dir, Newsletter-Spam zu vermeiden.

Newsletter-Spam vermeiden durch saubere E-Mails – Warum landen Newsletter im Spam?

Die Anti-Spam-Regeln der Internetdienstanbieter (ISP) sind heute strenger als je zuvor. Um zu verhindern, dass deine E-Mails als Newsletter-Spam im Spamfilter deiner Kunden landen, haben wir für dich siebzehn Tipps zusammengestellt.

1. Verwende deinen Namen als Absender 

Du solltest grundsätzlich deinen Namen oder den deiner Firma als Absender verwenden. Das erzeugt Vertrauen beim Empfänger.

Eine Studie von Finance Online zeigt, dass 45% aller User eine E-Mail ausschließlich auf Basis des Absenderfelds als Spam markieren. 

Eine Adresse wie 12345xx@randommail.com lässt beim Empfänger alle Alarmglocken klingeln. Einem Absender wie Name@Firma.com vertraut er bereitwilliger.

2. Halte deine Complaint-Rate niedrig

Die Complaint-Rate zeigt, wie viel Prozent deiner Mails vom Empfänger als Newsletter-Spam markiert werden. Sie können deine E-Mail in ihrem E-Mail-Programm als Spam markieren oder den Unsubscribe-Link anklicken und als Grund „Spam“ angeben.

Das vermeidest du, indem du diese neun Punkte beachtest:

  1. Sende deine E-Mails nur an Empfänger, die sich innerhalb der letzten zwölf Monate registriert oder eine deiner E-Mails geöffnet haben. Ältere, nicht aktive Kontakte sind die Hauptquelle für Spam-Beschwerden und sollten aus deiner E-Mail-Liste regelmäßig gelöscht werden.
  2. Habe ausschließlich Abonnenten auf deiner Liste, die ein Double-Opt-In-Verfahren erfolgreich abgeschlossen haben. Damit ist auch die Verwendung von gekauften Kontaktlisten sehr schwierig, denn die gekauften Kontakte müssten zunächst zustimmen, dass du ihnen deinen Newsletter schicken darfst.
  3. Platziere einen gut sichtbaren Unsubscribe-Link am Ende jeder E-Mail. Dadurch werden Empfänger eher diesen Link klicken, als deine Mail als Spam zu markieren. Eine aktive Kündigung ist besser, als eine Spam-Markierung.
  4. Ebenfalls in den Footer gehört ein Hinweis, warum der Empfänger deine E-Mail bekommt. Viele Menschen vergessen schnell, für welche Newsletter sie sich angemeldet haben. Wenn du sie daran erinnerst, kannst du eine Markierung als Newsletter-Spam vermeiden.
  5. Sende neuen Abonnenten nach der Anmeldung eine Willkommens-E-Mail. So machst du deine neuen Abonnenten gleich mit deinem Branding vertraut und zeigst ihnen, welche Art von Nachrichten sie von dir zu erwarten haben.
  6. Deine E-Mails sollten von der Domain kommen, auf der sich der Kunde registriert hat. Das Branding  sollte mit dem der Sign-Up-Seite übereinstimmen. 
  7. Wenn du automatisierte E-Mail-Sequenzen  versendest, achte darauf, dass sie personalisiert sind. Unpersönliche Massen-E-Mails zu versenden, ist nicht empfehlenswert.
  8. Sende hochwertigen Content, den die Leute auch lesen wollen. Biete deinen Empfängern einen Mehrwert.
  9. Vermeide zu viele Links in einer E-Mail – dazu zählen auch Links in den Signaturen (z.B. zu deinen Social Media Channels).

3. Respektiere es, wenn sich Leute von deiner Liste abmelden

Wenn sich jemand von deiner Liste abmeldet, ist das gut. Derjenige gehörte nicht zu deiner Zielgruppe und hätte niemals Umsatz generiert. Akzeptiere, wenn sich jemand von deiner Liste abmeldet. Widerstehe dem Versuch, seine Meinung zu ändern.

4. Schreibe attraktive E-Mail-Überschriften

Eine gute Überschrift soll die Aufmerksamkeit der Leser einfangen. Deine E-Mail ist eine von Dutzenden, die dein Empfänger jeden Tag bekommt, also muss deine Überschrift so attraktiv wie möglich sein. 

Aufmerksamkeit ist die Währung unserer Zeit. Du musst sie dir verdienen.

Eine gute Überschrift erweckt Neugierde. Das erreichst du durch starke Verben und zielgruppengerechte Signalwörter. Du solltest es trotzdem nicht übertreiben. Die nächsten Punkte gehen auf häufige Fehler bei Email-Überschriften ein.

5. Schreibe in deiner E-Mail nicht mit Großbuchstaben (SCHREI die Leser nicht an)

Überschriften durchgehend in Großbuchstaben zu verfassen, ist immer noch verbreitet. Leider ist nicht jedem klar, dass durchgängiges Großschreiben im Internet als Anschreien gilt. Du willst deinen Kunden nicht anschreien, denn dadurch kannst du Newsletter-Spam vermeiden.

6. Vermeide Spam-Wörter (Viagra, Casino etc.)

Zwar funktionieren Spam-Filter heute raffinierter, als in den Anfangstagen des Internets, doch ein Prinzip ist geblieben: Jeder Spam-Filter achtet auf Signalwörter in der Betreffzeile und im Email-Text. So kann der Provider Newsletter auf Spam testen.

Kommen in deiner E-Mail Worte wie Viagra, Casino  oder ähnliche Keywords vor, hast du schlechte Karten. Vermeide sie, wenn du willst, dass deine Nachrichten nicht im Newsletter-Spam landen.

7. Sende keine Attachments

Spam-Filter sind kritisch bei Attachments. Aber deine Abonnenten sind noch viel kritischer. Selbst, wenn der Spam-Filter dein Attachment durchlässt, wird es kaum ein Empfänger öffnen. 

Die Öffentlichkeit ist extrem sensibilisiert. Jeder weiß, dass sich Trojaner und Phishing-Mails über Attachments verbreiten. Ignoriere diese Tatsache, und dein Newsletter landet im Spam.

8. Vermeide zu viele Bilder (ein paar sind aber erlaubt)

Eine E-Mail mit vielen Bildern braucht länger, um geladen zu werden. Wie eine Website mit langen Ladezeiten eine höhere Bounce-Rate hat, gilt das auch bei E-Mails.

Das größte Problem mit Bildern in E-Mails ist, dass viele E-Mail-Provider sie gar nicht erst anzeigen. Wenn deine E-Mail viele nicht angezeigte Bilder enthält, erscheint sie dem Empfänger unstrukturiert. Die E-Mail gerät in den Verdacht, Spam zu sein.

9. Achte auf eine korrekte Rechtschreibung

Eine fehlerfreie Rechtschreibung sollte selbstverständlich sein. Wenn du es nicht schaffst, fehlerfreie E-Mails zu verfassen, wird dir der Empfänger auch sonst nichts zutrauen. Er wird davon absehen, mit dir zusammenzuarbeiten oder bei dir zu kaufen.

Newsletter-Spam vermeiden mit technischen Tricks

Außer durch saubere E-Mails kannst du auch von technischer Seite dafür sorgen, dass deine E-Mails nicht als Newsletter-Spam markiert werden.

10. Setze auf einen vertrauenswürdigen Email-Service-Provider

Benutze einen Email-Service-Provider, dessen IP-Adresse nicht bei sämtlichen Providern als Spam-Schleuder bekannt ist. Solche Provider stehen auf sogenannten Blacklists, also schwarzen Listen. 

E-Mails Adressen auf Blacklists werden von vielen Service-Providern blockiert. Die E-Mails erreichen also nie den Posteingang des Empfängers.

Nutze stattdessen z.B. Mautic managed by hartmut.io (benutzt Amazon SES) oder andere vertrauenswürdige Anbieter, wie z.B. SendGrid.

11. Setze einen SPF-Eintrag

Das Eintragen von einem SPF Record in den DNS- Einträgen hilft, nicht im Spam zu landen. Die Erklärung, was ein SPF-Eintrag ist, führt hier zu weit. Alles Informationen dazu und eine Anleitung dazu findest du hier.

12. Überprüfe ob du blacklisted wurdest

Suche bei Google nach Blacklist-Monitoring, um einen kostenlosen Anbieter für einen schnellen Check zu finden. Zwei kostenlose Möglichkeiten für einen Check sind Multirbl.Valli und MxToolbox.

13. Halte deine Bounce-Rate niedrig

Je öfter du E-Mails sendest, desto häufiger wirst du mit inaktiven E-Mail-Adresse zu tun haben. Wenn dein E-Mail-Programm eine fehlgeschlagene Zustellung ausweist, solltest du reagieren.

Entferne inaktive Adressen aus deiner Liste und halte so deine Bounce-Rate klein.

Bei einigen Tools, wie z.B. bei der von uns gemanagten Mautic-Software, kümmert sich der Provider selbst darum, dass nach einer gewissen Anzahl an Hard-Bounces die E-Mail Adresse nicht mehr kontaktiert wird.

Newsletter-Spam vermeiden mit einer gepflegten Liste

Eine Liste ist wie ein Garten – lässt du sie einfach wuchern, ohne sie regelmäßig zu pflegen, verwildert sie. Alles über die Pflegemaßnahmen für deine Liste liest du in diesem Abschnitt.

14. Verwende ein Double-Opt-In

Solltest du glauben, Double-Opt-In sei nur eine Empfehlung, liegst du falsch: nach deutschem Recht ist die Versendung von unerwünschten E-Mails ein Verstoß gegen Paragraf sieben des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb.

E-Mails, die den Kunden ohne sein Einverständnis erreichen, werden auch überproportional oft als Spam markiert.

Double-Opt-In ist keine Option, sondern ein Muss.

15. Verwende eine saubere E-Mail-Liste (kaufe keine Listen)

Aus dem Gebot des Double-Opt-In-Verfahrens ergibt sich automatisch, dass du nicht einfach fremde Listen kaufen und diese mit E-Mails beliefern kannst. 

Theoretisch ist es zwar nicht verboten, die Abonnenten hätten aber dafür der Weitergabe ihrer Daten an Dritte zustimmen müssen und natürlich müsste deren Anmeldung auch DSGVO-konform abgelaufen sein. Das tatsächlich zu überprüfen ist beinah unmöglich. 

Dein Geld sind gekaufte Listen ohnehin nicht wert, denn der Anteil der Empfänger, die deine E-Mails dann als Spam melden würden, ist meistens extrem hoch.

Außerdem sind Menschen, die aktiv auf die Bestätigungsmail von der

Double-Opt-In Kampagne klicken, später grundsätzlich an deinen Inhalten  interessierter und aktiver.

16. Reduziere inaktive Subscriber

Inaktive Abonnenten haben auf deiner Liste nichts zu suchen. Die meisten Newsletter-Dienste lassen sich nach der Anzahl der gespeicherten Kontakte bezahlen. Nicht so bei der Mautic manged by hartmut.io Version (du kannst hier beliebig viele Kontakte haben und verrechnet wird nur die Anzahl der gesendeten E-Mails). 

So oder so:

Je mehr inaktive Abonnenten du hast, desto mehr Geld verschwendest du.

Außerdem merkt sich der E-Mail Provider des Kunden, welche E-Mails der Kunde nie öffnet. Das kann dazu führen, dass die betreffende Domain nach gewisser Zeit unter Spam-Verdacht gerät. Die Zustellung anderer E-Mails dieser Domain wird dann unterbunden.

17. Baue einen Abmeldelink in deine E-Mail ein

Mache es deinen Abonnenten so leicht wie möglich, deine Emails wieder abzubestellen. Erstens ist es gesetzlich vorgeschrieben und zweitens beugst du so frühzeitig zu hohen Bounce-Raten, Spam-Beschwerden und nicht geöffneten E-Mails vor.

Damit deine E-Mails sicher ankommen

Zum Newsletter Versenden ohne Spam gibt viele einfache Möglichkeiten. Doch du kannst noch mehr tun, um den Spam-Filter deiner Kunden zu meiden. Ein vertrauenswürdiges und von Anfang an richtig eingestelltes Tool, hilft dir Newsletter-Spam zu vermeiden. Gibt es zu diesem Tool auch noch einen hilfsbereiten Support, wird die Optimierung zum Kinderspiel. Das bietet dir z.B die von hartmut.io gemanagten Mautic-Software. 

Willst du Newsletter-Spam vermeiden? Suchst du einen kompetenten Partner für diese Aufgabe? Abonniere jetzt unseren Newsletter, um zu erfahren, wie du mit Mautic eine E-Mail-Kampagne durchführst, die sicher nicht im Spam Ordner landet.

Über den Author

Alex Hammerschmied

Funnelnerd und Designverliebt. Am liebsten trinke ich Tee, baue Salesfunnels, designe Websites und User-Journeys und helfe meinen Freunden, Followern und allen die es wissen wollen dabei, tatsächlich profitable Businesses aufzubauen.

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